Die Ente, der Tod und die Tulpe
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"Und jetzt bist du gekommen, um mich abzuholen?" fordert die Ente zu dem Tode. Seine Antwort ist einfach und aufschlussreich zugleich: „Ich bin seit deiner Geburt an deiner Seite.“
Die Begegnung zwischen der Ente und dem Tod ist eine Geschichte mit einem unvermeidlichen Ende, aber unerwartet lustig und leicht.
Im Grunde sagt es eine einfache Sache aus, nämlich dass der Tod uns begleitet, seit wir leben, und dass ihn zu verstehen uns hilft, keine Angst vor ihm zu haben, uns weniger allein zu fühlen und vielleicht sogar bewusster zu leben.
Die seltsame und unerwartete Freundschaft zwischen der Ente und dem Tod wird hauptsächlich durch eine choreografische Sprache erzählt, dank der Körper und Bewegungen, aber auch der Stimmen von Aldo Rendina und Federica Tardito.
Ein verworrenes, komisches und poetisches Theaterduett, das in der ungewöhnlichen Kombination von Fagott und Cello seine ideale musikalische Entsprechung auf der Bühne findet.
DIE ENTE, DER TOD UND DIE TULPE
Frei nach "Ente, Tod und Tulpe" von Wolf Erlbruch
Idee, Übersetzung, Dramaturgie und Regie: Bruno Franceschini
Choreografie und Interpretation: Aldo Rendina und Federica Tardito
Musiker: Friedrich Edelmann (Fagott) und Rebecca Rust (Cello)
Musik von W. A. Mozart, L. van Beethoven, G. Bizet, H. Gal, P. Hindemith und K. M. Komma
Lichter: Lucia Manghi und Deborah Penzo
Bühnenbild und Kostüme: Cristiana Daneo
Gewinner der Eolo Awards 2015 als beste Theatershow für Kinder und Jugendliche
Produktion
franceschini//droste & co. (Berlin)
Firma tardito/rendina (Turin)
Verein Sosta Palmizi (Cortona)
4,00 Euro
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