Irak: eine offene Wunde
Giles Duley für EMERGENCY
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An der Einweihung nehmen der Fotograf Giles Duley und Rossella Miccio, Präsidentin von EMERGENCY teil
Im Februar 2017 besuchte der britische Fotograf Giles Duley das Krankenhaus von Emergency in Erbil, um der Welt zu zeigen, was in Mossul geschah.
"Irak: eine offene Wunde" erzählt den Krieg aus nächster Nähe, mit den Augen derer, die ihn leben und durch diejenigen, welche ihn dokumentieren
Mehr als zwei Jahre der Besetzung der Stadt durch Daesh und die irakische Gegenoffensive haben Mossul beispielsloser Gewalt ausgesetzt
Mehr als 40.000 Tote, mehr als 700.000 Vertriebene seit Oktober 2016.
Der Krieg in Mossul gilt als die größte Stadtschlacht seit dem Zweiten Weltkrieg. Wie schon immer haben Zivilisten den höchsten Preis gezahlt
Welchen Wert kann die Fotografie angesichts des Grauens haben?
"Die Fotografie verliert an Bedeutung, wenn ich nicht alles tue, was mir möglich ist, damit die Welt sieht, was meine Augen gesehen haben. Das ist meine Pflicht." Giles Duley
Von der Intensität dieser Bilder, die zwischen Kunst und Geschichte schweben, entsteht eine Geschichte die uns einlädt, über Fotografie als ziviles Engagement nachzudenken.
Giles konzentriert sich nicht auf Momente der Hoffnung, e beschrängt sich nicht nur auf den Krieg, sondern er will ihn dokumentieren, mit dem Bewusstsein, dass es wichtig ist, ihn zu sehen und zu verstehen