Menschlichkeit in und außerhalb von Syrien: fotografische Ausstellung von Ibrahim Malla
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Seit 2011 wird Syrien durch einen unendlichen und blutigen Konflikt verwüstet: Tausende von Bürgern leben jeden Tag das Drama einer Realität, die von Tod und Gewalt geprägt ist
Die Bilder von Ibrahim Malla dokumentieren diese aktuelle, humanitäre Tragödie, aber sie bieten zugleich eine Botschaft der Hoffnung: jene der Freiwilligen und Helfer des Roten Halbmonds in Syrien, welche durch humanitäre Prinzipien motiviert sind. Unparteilichkeit und Neutralität, charakterisieren die Rotkreuz-und Rothalbmond-Bewegung
Sie arbeiten täglich zugunsten der Bevölkerung, indem sie Lebensmitteln verteilen und erste Hilfe leisten
Der gezahlte Preis ist aber sehr hoch:es gibt Dutzende von getöteten Freiwilligen (65 im November 2017) und verschiedene wurden verletzt oder verhaftet. Die Fotos zeigen auch das schwere Leben der Migranten in den Ländern rund um Syrien (Libanon, Jordanien, Irak, Türkei), auf der Balkanroute (Griechenland, Kroatien, Serbien) und an der italienischen Küste, wo das italienische Rote Kreuz eine wichtige Aufgabe und Rolle spielt
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Ibrahim Malla ist ein professioneller Fotograf, stammt aus Syrien und hat sich auf soziale und humanitäre Themen spezialisiert. Er hat bislang sechs internationale Preise gewonnen und seine Bilder waren bereits in Fotoausstellungen in London, Paris, Mailand, Genf, Sydney, Moskau, Norvegien und in China zu sehen
Er arbeitet auch mit der Internationalen Föderation und mit dem Internationalen Komitee der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften zusammen.
Arbeitsgruppe:
Maria Grazia Baccolo
Mara Dissegna
Giorgio Giampiccolo
Rocco Serafini
Rodolfo Taiani
Das Ereignis wurde mit dem Beitrag der Stiftung CARITRO realisiert
Freier Eintritt