Weiche Nabel
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Begegnung, Zusammensoβ, Begleitung, Anerkennung, Verlassenheit sind die Phasen, welche die körperlichen Praktiken der beiden Performer und ihre Beziehung kennzeichnen.
Vom Laufen zum Tanzen ist die Aufführung Ombelichi Tenui (Weiche Nabel) eine volumenlose Rede, in der die Körper an die Grenzen ihrer Identität transportiert werden; es ist die Geschichte zweier unterschiedlicher Gesichter, die begonnen haben, sich zu ähneln
Es ist ein weltlicher Übergangsritus, um jemanden oder etwas zu begrüßen, das gegangen ist, eine Freundschaft, eine Liebe oder ein Leben.
Ausgehend von einer Auseinandersetzung mit dem Thema Begleitung befragten Filippo Porro und Simone Zambelli die Körper, die sich entfernen und nähern, unterstützen und loslassen, sich wiedervereinigen und trennen bis zum Ende.
Der Tod, der anfangs nicht im Fokus des Projekts stand, kam als unvermeidlicher Bestandteil, als Tatsache der Realität, die jede Reflexion über die Körper, die sich während und über das Leben hinaus begleiten, irgendwie bedingt.
Von und mit Filippo Porro und Simone Zambelli
Szenen und Kostüme Silvia Dezulian
Klang Isacco Venturini
Lichter Gianni Staropoli
Wissenschaftliche Beratung Cristina Vargas, Marina Sozzi
Theaterberatung Gaia Clotilde Chernetich
Produktion AZIONI fuori POSTO
Koproduktion Armunia/Inquilibrium Festival, Civil Ballet, C&C Company
Mit Unterstützung von Komm Tanz_Passo Nord, Residenzprojekt Compagnia Abbondanza/Bertoni, Lavanderie A Vapore/Dance Residence Center Gewinner des AiR 2021 Call, Artists in Residence Lavanderie A Vapore di Collegno (TO)