Supercontinent - 29. Juli
Drodesera - XXXVII Ausgabe
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Um 19.30 Uhr
Francesca Grilli
The Forgetting of Air
Dauer 60’
Atmen ist das erste, dass uns ans Leben bringt. Das Ende des Atems ist das endgültige Zeichen des verschwindens. The Forgetting of Air ist eine Performance, welche in der Vorstellung der Luft, verstanden als ein Territorium des Austausches, zu eine Reflektion über die aktuellen Migrationsströme bringt: das Material der Aufteilung zwischen der Öffentlichkeit und dem Darsteller ist die Luft selbst. Auf der Bühne, diejenigen, die ihr Land wegen der Konflikte verlassen haben, teilen mit der Öffentlichkeit die Nähe und Entfernung in einem Raum mit Luft beladen, durch die Anwesenheit von Dampf mit. Die Zeit ist durch den Atem und seine potentiellen Unterbrechungen geprägt, welche in einer Anwesenheit behaltet sind, die bleibt. Zwei Flüchtlinge des Ortes werden gebeten, sich zu treffen um die Beziehung zum Territorium und mit der Öffentlichkeit zu verstärken. Sie sind frei den Raum zu betreten und zu verlassen.
Um 19.30, 20.30, 21.30, 22.30 und 23.30 Uhr
Riccardo Giacconi e Carolina Valencia Caicedo
Occhiacci di legno
Dauer 25’
Occhiacci di legno (Hässliche Augen aus Holz) ist eine unterirdische Reise im Dunkeln
In einer Reihe von Räumen folgen Episoden auf der Konstellation zwischen Animation, Besitz und Robotik. Gegenstände, Dokumente, Masken und eine schlafende Figur werden von der Dunkelheit gerissen. Eine Stimme begleitet den Besuch, es ist die Stimme des Singers und Songwriters Alberto Camerini
Um 20.00, 21.00, 22.00 und 23.00 Uhr
Tania El Khoury
Gardens Speak
Dauer 45’
Gardens Speak ist eine interaktive Sound-Installation, welche die Geschichten von zehn gewöhnlichen Menschen erzählt, die in den syrischen Gärten begraben wurden. Jede Geschichte wurde sorgfältig gebaut, dank der Zusammenarbeit mit Freunden und Familienmitgliedern der Verstorbenen und erzählt den Augenblick des Todes in erster Person. In ganz Syrien verbergen viele Gärten die Leichen von Aktivisten, aus den frühen Perioden der Revolte. Die Lebenden schützen die Toten, indem sie ihre Identitäten bewahren und ihre Geschichten erzählen und es ihnen nicht erlauben, Instrumente für das Regime zu werden
Um 20.30 Uhr
Alessandro Sciarroni
CHROMA_ don’t be frightened of turning the page
Dauer 40’
Ausgehend von der Beobachtung der wandernden Bewegungen einiger Tiere, die am Ende ihres Lebens zurückkommen und an dem Ort sterben, an dem Sie geboren wurden, beginnt der Künstler, an dem Konzept zu arbeiten. Der englische Begriff wird in eine Szene übersetzt, buchstäblich durch die Handlung des Körpers, welches eine emotionale Reise beginnt. Ein Tanz der Dauer, in der gleichen Weise in welcher turning auch Veränderung, Umwandlung bedeutet
Um 21.45 Uhr
OHT
Project Mercury
Dauer 53'
Sara und Chiara trainieren sich um Astronauten zu werden und eine Weltraum Odyssee zu beginnen.
Die Unfähigkeit sich selbst zu behaupten, ist in jeder Geste und Wort latent. Doch sie verfolgen ihren Traum und ihre Abwesenheit des Zynismus verwandelt eine aseptische fotografische Studie in den Sternzeit-Raum. Schwingend zwischen Erde und d Mond, wird die Aufführung zu einem analogen Mechanismus, welcher die beiden Astronauten mit James Bond und die erste Trans im Playboy veröffentlicht, in verbindung setztDiese Arbeit ist das dritte Kapitel der OHT Performance-Serie
Um 23.30 Uhr
I Apologize / Jean-Luc Verna
Concerto
Dauer 60'
Diese Gruppe französischer visueller Künstler und Interpreten, welche das Format des Konzertes verwenden, bieten ihre eigene persönliche Hommage an die großen Lieder des Punk und New Wave Repertoire und haben sie mit ihren eigenen Kreationen gemixt. In der Vergangenheit wurde das Konzert an mehreren Location vorgestellt, darunter das Palais de Tokyo und das Centre Pompidou in Paris
Um 00.30 Uhr
Stregoni / Johnny Mox e Above The Tree
Konzert im Park
Ausgehend von der Musik, welche Flüchtlinge und Asylsuchende hörten und in ihren Smartphones gespeichert haben, realisieren Johnny Mox und Above the Tree Echtzeit-Loops, die einen Ausgangspunkt bilden, ein Sound-Fragment aus denen sie Kompositionen erstellen
Mobiltelefone repräsentieren das wichtigste Narrative Objekt des Projektes Stregoni und von diesen Reisen des digitalen Nomadism. Ohne ein Smartphone ist es unmöglich nach Europa zu kommen. Telefon-Füllungen werden anstelle von Bargeld als Zahlungsmittel für den Verbrauch von Gütern gebraucht. Die Mobiltelefone bieten ein wertvolles Instrument wie GPS, enthalten hunderte von Fotos und Videos, aber vor allem, viel Musik. Von diesen Klängen beginnt die Reise der Stregoni. Ein Soundtrack, der alle Stimmen und Musik sammeln will, von welchen sich an den Grenzen des alten Kontinents schwer bewegen
Infos und Eintrittskosten: www.centralefies.it
Organisation: Centrale Fies